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traditionelle Fest, das heute noch gefeiert wird, ist tief
in der Tradition verwurzelt. Ein Großteil der europäischen
Feste reicht in sehr alte, zum Teil noch vor-indoeuropäische
Zeiten zurück. Die Kulturen tragen oft gemeinsame Züge.
Diese sind darauf zurückzuführen, dass das Wesen
der Mythen und Mythologien im Himmel, der Sonne, den Gestirnen,
der Erde und dem Rhythmus der Jahreszeiten begründet
liegt.
In den sehr alten europäischen Traditionen, vor allem
der nordischen und keltischen, kommt dem Sonnenlauf eine besondere
Stellung zu, und unsere Vorfahren haben die Verbindung zwischen
ihm und den Jahreszeiten genau gekannt. Daraus entstand ein
Kalender, wie wir ihn heute noch kennen, nur die Bezeichnungen
haben sich im Laufe der Zeit, vor allem durch die Christianisierung
Europas, geändert.
Dieser Festkalender richtet sich nach den acht Jahresfesten,
die wir seit grauer Vorzeit in ganz Europa finden. Er wird
bestimmt vom Sonnenstand zu den einzelnen Jahrespunkten und
vom Leben während der ihm entsprechenden Jahreszeiten.
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Daher
besaßen unsere Vorfahren ein tiefes Empfinden dafür,
Glied einer langen Kette im Fluß des Lebens zu sein,
wo die Erde, der Mensch und der Himmel Teil eines großen
Ganzen sind.
Unsere Tanzlinde ist durch ihre vertikale Verbindung zwischen
Erde und Himmel und durch ihren dreistufigen Aufbau eines
der Sinnzeichen dieser Ordnung. |