Unsere
Tanzlinden treten in sehr unterschiedlicher Form in ganz
Europa auf und tragen zusammen mit den acht Jahresfesten
zur europäischen Identität und zum Zusammenhalt
unserer Gemeinwesen bei. Als Symbol der Verwurzelung antworten
die Linden auf das Bestreben des Volkes und der Politik,
das europäische Gebäude auf dem Fundament einer
vielgestaltigen kulturellen und geistigen Identität
zu errichten. Diese Linden sind für die Gemeinschaft
der Generationen dank ihrer poetischen Ausstrahlung ihres
langlebigen, oft jahrhundertealten Geästs und ihrer
großen herzförmigen Blätter ein wunderbares
Zeichen für Beständigkeit, Liebe und Treue.
So hindert nichts und niemand daran, in den "Wäldern
und Gärten der Generationen" die dreistufigen
Bäume zu pflanzen, die mit den drei Lebensphasen einhergehen:
Geburt, Leben und Sterben - für eine Wiedergeburt.
Unter diesem Gesichtspunkt hätte dieses Projekt als
Echo auf das wunderbare Buch von Jean Giono "Der Mann,
der Bäume pflanzte" auch den Namen "Die Generationen
pflanzen Bäume" erhalten können. Es nimmt
teil an der Liebe und dem Respekt für alles Lebende
- das, was unsere Vorfahren "Die Mühle des Lebens"
nannten.
Pierre
ALBUISSON