Unsere Tanzlinden treten in sehr unterschiedlicher Form in ganz Europa auf und tragen zusammen mit den acht Jahresfesten zur europäischen Identität und zum Zusammenhalt unserer Gemeinwesen bei. Als Symbol der Verwurzelung antworten die Linden auf das Bestreben des Volkes und der Politik, das europäische Gebäude auf dem Fundament einer vielgestaltigen kulturellen und geistigen Identität zu errichten. Diese Linden sind für die Gemeinschaft der Generationen dank ihrer poetischen Ausstrahlung ihres langlebigen, oft jahrhundertealten Geästs und ihrer großen herzförmigen Blätter ein wunderbares Zeichen für Beständigkeit, Liebe und Treue.
So hindert nichts und niemand daran, in den "Wäldern und Gärten der Generationen" die dreistufigen Bäume zu pflanzen, die mit den drei Lebensphasen einhergehen: Geburt, Leben und Sterben - für eine Wiedergeburt.
Unter diesem Gesichtspunkt hätte dieses Projekt als Echo auf das wunderbare Buch von Jean Giono "Der Mann, der Bäume pflanzte" auch den Namen "Die Generationen pflanzen Bäume" erhalten können. Es nimmt teil an der Liebe und dem Respekt für alles Lebende - das, was unsere Vorfahren "Die Mühle des Lebens" nannten.

Pierre ALBUISSON

Großes Lindenblatt (unsere Tanzlinde) und wesentlich kleineres Blatt einer gewöhnlichen Linde.

Übersetzung :
Dr. Helga LEINWEBER und Dr. Ulf LEINWEBER

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Zeichnungen und Graphik : Pierre Albuisson
Konzeptberatung und Web Design: www.myartdesign.fr